AK-Strategieprogramm 2018

Applied Kinesiology (AK) gilt offiziell als eine Außenseitermethode, die in ihrer exakten Funktionsweise nicht abschließend erforscht ist. Ungeachtet dessen arbeiten weltweit Therapeuten durchaus erfolgreich mit dieser Technik. Sie ist sehr facettenreich und schließt Teilbereiche anderer Methoden, wie der Homöopathie, Osteopathie, TCM, Akupunktur etc. mit ein. Je nach Vorbildung haben die einzelnen Therapeuten deswegen unterschiedliche Herangehensweisen an die Probleme der Patienten.

Die Internistin Dr. Ingrid Fonk hat die Methode der Elektroakupunktur nach Voll (EAV) standardisiert und zu einer eigenen Messtechnik, der IST-Diagnostik, weiterentwickelt. Diese Methode liefert reproduzierbare Ergebnisse.

Der Referent will die teilweise Integration dieser Methode in das AK-Screening vorstellen und aufzeigen, wie man sehr praxisfreundlich zu besseren Ergebnissen kommt. Dabei wird die Testung über Kontrollmesspunkte in die Routine integriert. In wenigen Minuten kann man so den Patienten durchuntersuchen und erhält eine Übersicht über gestörte Organsysteme. Die Untersuchung stützt sich auf die Sichtweise, dass eine Nosode, die in der IST-EAV einen Meridian ausgleicht, auch gleichzeitig die Therapienosode ist. Übersetzt auf die AK bedeutet das, dass die Nosode den organassoziierten schwachen Muskel stärkt.

Die Methode entspricht nicht der offiziellen Lehre der Applied Kinesiology und widerspricht in diesem Punkt den Dogmen der AK. Ungeachtet dessen testet der Referent seit knapp 15 Jahren mit dieser Methode erfolgreich. Sie ermöglicht eine  schnelle Übersicht über mögliche Problemfelder. Sie scheint schneller und teilweise präziser zu sein, als die alleinige Testung mit den akzeptierten AK-Tools.

Systemisch funktionelle Diagnostik mit Hilfe von Applied Kinesiology stellt ein gutes Werkzeug dar, mit dem man die Funktion des Körpers testen und einschätzen kann. Zusammenhänge zwischen inneren Erkrankungen, Herdgeschehen und Funktionsstörungen des muskulosklettalen Systems können mit dieser Technik gefunden und dargestellt werden.

Das „Warum?“ Von Beschwerden kann in vielen Fällen erklärt werden und eine gezielte Therapie macht die Wahrscheinlichkeit von erneuten Problemen geringer. Therapeutische Ansätze können so gezielt in sinnvolle Maßnahmen zu Rehabilitation und Prävention umgesetzt werden.

Kursziel

Gegenstand des Kurses ist das Erlernen der Sichtweise und ihres Funktionsmodells, die schnelle AK-Testung mittels Kontrollmesspunkten, die Vermittlung eines Standartverfahrens zu orientierenden Erstuntersuchung und Hilfe und Tipps zur Eingliederung in den Praxisalltag. Tipps zu Abrechnung nach GOÄ werden besprochen.

Dadurch können Sie bei hoher Präzision und Aussagekraft ihre Untersuchungen in der täglichen Praxis beschleunigen und generieren bei nahezu gleichem Aufwand sowohl bessere Ergebnisse als auch einen besseren Umsatz.

Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen
Maximale Teilnehmerzahl: 20 Personen

  • Ort
  • Seminarraum des Therapeutikum Hamburg, Borsteler Chaussee 47
  • Termin
  • 16. – 17. Februar 2018
    Freitagmittag, 14:30 Uhr bis Samstag, ca. 19:00 Uhr
  • Kosten
  • 600,00€ / Person
  • Zielgruppe
  • Ärzte, Heilpraktiker mit Grundkenntnissen in AK
  • Freitag (Eintreffen bis 14:30)
  • 14:30 – 15.00 Empfang Seminarunterlagen, Vorstellungsrunde
     
  • 15:00 – 16:30 Fallvorstellung Neupatienten
  • 16.30 – 17:00 Kaffee-Pause
  • 17: 00 – 18:30 AK-Test – Grundlagen, Organ-Muskelbeziehungen, TL, Challenge, Alarmpunkte, NL,NV, Testnosoden
  • 18:30 – 19:00 Praktische Übungen mit einzelnen Testmuskeln
  • Abendprogramm: gemeinsames Abendessen, wenn gewünscht
  • Samstag
  • 9:00 – 10:00 IST-Testung nach Fonk, Prinzip und Durchführung der Befunderhebung mit IST-EAV
  • 10:00 – 10:30 AK-Testung mit Hilfe von Kontrollmesspunkten
     
  • 10:30 – 10:45 Kaffee-Pause
  • 10.45 – 11:30 Vergleich der Testmethoden AK (klassisch) gegenüber Testung mittels Kontrollmesspunkten, Teilnehmertestung gegenseitig
  • 11.30 – 13:00 Patientenvorstellungen
  • 13:00 –14:30 Mittagspause
  • 14:30 – 15:00 Anamnese und Befund: Wann woran denken?
  • 15:00 – 15.30 Organsystem und Erreger- was findet man wo?
  • 15:30 – 16:00 Laborchemie – was ist wann sinnvoll?
  • 16:00 – 16:15 Kaffee-Pause
  • 16:15 – 16:45 Therapie mit Nosoden
  • 16:45 – 17:30 Der Untersuchungsgang für Neupatienten mit AK – Integration in den Praxisalltag
  • 17:30 – 18:00 Abrechnung der Leistung mit GOÄ – ökonomische Überlegungen für den Praxisalltag
  • ab 18:00 Abschlussbesprechung, Ausgabe der Zertifikate, Feedback
  • ca. 19:00 Ende der Veranstaltung

Dr. Michael Tank
Geschäftsführer der MNT Therapeutikum GmbH – Zentrum für ganzheitliche Medizin und Sportmedizin
Nationalmannschaftsarzt Beachvolleyball, Olympiaarzt 2004,2008,2012,2016

Der Referent ist kein AK-Diplomate und kann deswegen auch nicht nach den offiziellen Regeln der AK ausbilden.

Fortbildungspunkte durch Ärztekammer werden beantragt, aber eine Anrechnung auf die AK-Ausbildung kann nicht erfolgen.